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Austausch zum Bildungsstandard machen: Bildungsgerechtigkeit und internationaler Jugendaustausch

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Austausch zum Bildungsstandard machen:
Bildungsgerechtigkeit und internationaler Jugendaustausch

  • Wann: Montag, 16. August 2021 | 18.00 Uhr – 19.30 Uhr
  • Wo: Online auf Plattform Zoom

In unserer vernetzten Welt sollten der Erwerb globaler Kompetenzen und interkulturelle Lernerfahrungen im Ausland für junge Menschen selbstverständlich sein – doch längst nicht alle finden Zugang zu Angeboten des Internationalen Jugendaustausches. Besonders Schülerinnen und Schüler, die kein Gymnasium besuchen, profitieren eher selten von diesen Bildungsangeboten: Sie kennen die Programme nicht, fühlen sich nicht angesprochen oder fürchten zu hohe Kosten.

Wir sprechen mit Bundestagsabgeordneten darüber, wie Bildungsgerechtigkeit auch im Schüler- und Jugendaustausch sichergestellt werden kann. Wo sehen sie Handlungsbedarf im Hinblick auf politische Rahmenbedingungen? Welche gezielten Schritte planen sie für die kommende Legislaturperiode, damit internationaler Austausch für alle Jugendlichen zum Bildungsstandard wird – unabhängig vom familiären und sozialen Hintergrund?

Unterstützt durch Alumni von Austauschprogrammen und Gästen aus der Austauschpraxis und Bildungsforschung suchen wir Antworten auf diese Fragen – und laden Dich und Deine Expertise herzlich ein.

Gäste:

  • MdB Nadine Schön (CDU)
  • MdB Sönke Rix (SPD)
  • MdB Matthias Seestern-Pauly (FDP)
  • MdB Norbert Müller (DIE LINKE)
  • MdB Agnieszka Brugger (Bündnis‘90/Die Grünen, angefragt)
  • Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Soziologe, Universität Osnabrück, angefragt)
  • Sarina Hinze (Alumna Austauschprogramm „USA 4 You“)

Moderation:

Christina Metke

Hier bis 12. August anmelden!

Die Veranstaltung findet online auf Zoom statt. Alle weiteren Infos zur Teilnahme werden Ihnen nach der Registrierung zugeschickt.
Sie können aktiv an der Diskussion teilnehmen oder auch nur den Referent*innen zuhören.

Erster Präsenz-Lobby-Workshop nach 16 Monaten

Videokonferenzen und virtuelle Workshops sind ok, aber doch kein Ersatz für die persönliche Begegnung!

Die Führungskräfte des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation e.V. haben sich über das persönliche Wiedersehen mit den Kolleginnen nach den langen Pandemiemonaten ebenso sehr gefreut, wie ich mich über den ersten Präsenz-Lobby-Workshop nach so langer Zeit! Den Beratungsstellen und Einrichtungen der Suchthilfe kam in der Pandemie und nun vor allem nach der Pandemie eine wichtige Rolle zu- Suchtberatung wirkt- nicht nur für die Betroffenen, sondern auch nachweisbar z.B. zur Vermeidung von sozial-, gesundheits- und arbeitsmarktpolitischen Folgekosten.

Wie man bei den Verhandlungspartnern von Politik und Verwaltung diese wichtige Arbeit in der Kommunen nun überzeugend in den Fokus rückt und in Zeiten von Haushaltskonsolidierungen nachhaltig absichert, waren Themen des Präsenz-Workshops. Der Geschäftsführer des lv-bw, Oliver Kaiser weiss, dass man zur Lobbyarbeit in Organisationen Reflexionsschleifen drehen muss, um die Führungskräfte mitzunehmen und insbesondere jungen Führungskräften in die politische Netzwerkarbeit hineinwachsen zu lassen: "Die Veranstaltung war wieder sehr gut, wir werden das Thema mit besonderer Schwerpunktsetzung wieder aufgreifen."

Ulm4CleverCity - Moderation der Fachbeiratstreffen für die Smart City Strategie

 
Kundenzitat:

"Nochmals vielen herzlichen Dank für die wunderbare Moderation heute. Wir haben uns alle sehr gut aufgehoben gefühlt bei Ihnen und wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn sie uns nochmals im Februar und im Mai begleiten könnten." - Leitung Geschäftsstelle Digitale Agenda, Stadt Ulm

 
 

Clever, für alle offen und nachhaltig. In der „Ulmer Vision“ spiegelt sich wider, was digitale Transformation erfolgreich macht: Ulm möchte im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) „Smart Cities made in Germany“ mit den Menschen vor Ort ihre digitale Zukunft gestalten. Digitale Ansätze orientieren sich an den Bedürfnissen und Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger und beziehen ihre Ideen und Vorstellungen mit ein.

Um dieser Vision näher zu kommen, macht sich Ulm in den nächsten zwei Jahren auf den Weg, eine integrierte Smart-City-Strategie zu entwickeln. In den Bereichen Mobilität, Zusammenleben, Umwelt/Energie, Bildung, Handel, Kultur und Verwaltung entstehen neue digitale Ansätze. Gleichzeitig soll eine leistungsfähige digitale Infrastruktur geschaffen werden.

Im Rahmen des Förderprogramms "Smart Cities made in DE" werden Kommunen nicht nur in ihrem Vorhaben gefördert, eine Smart City Strategie zu entwickeln, sondern auch kurzfristige Maßnahmen umzusetzen. Die Maßnahmen, die strategiebegleitend während der ersten beiden Jahre der Förderung entwickelt werden, sollen modellhaft Umsetzungsmöglichkeiten der Strategie aufzeigen und neue, innovative Formen der Zusammenarbeit erproben. In Ulm wurden gemeinsam mit den Fachabteilungen der Stadt sechs Maßnahmen zur Umsetzung im Jahr 2020 entwickelt. Die Maßnahmen sind jeweils Kooperationen zwischen der Digitalen Agenda und den unterschiedlichen Fachbereichen, wobei das Augenmerk bei der Auswahl auf heterogenen Kooperationen (Soziales, Mobilität, Kultur...) liegt.

Die Treffen des Fachbeirats unter Leitung des Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch wurden durch Christina Metke moderiert.

 
Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe der Stadt Ulm finden Sie hier!
 
 

Zurück in die Welt - Eine Kampagne zur Stärkung des internationalen Schüler- und Jugendaustausches

 
Kundenzitat:
"Die Webseite der Kampagne „Zurück in die Welt – Austausch zum Bildungsstandard machen“ ging am 24.4. online. Wir haben von denjenigen, die bereits einen kleinen Einblick bekommen durften, großes Lob erhalten. Herzlichen Dank an Dich auch nochmal an dieser Stelle, dass Du uns mit Deinem Know-How unterstützt UND die Idee einer Kampagne auf den Weg gebracht hast!!"
 
„Zurück in die Welt – Austausch zum Bildungsstandard machen!“ wird von Austausch macht Schule gemeinsam mit dem Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. koordiniert.

Die gemeinnützigen Organisationen für langfristigen individuellen Austausch organisieren seit mehr als 60 Jahren meist einjährige Auslandsschulaufenthalte. Zusammengeschlossen sind sie im AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch.

"Jeder junge Mensch sollte die Möglichkeit haben, in der Schulzeit internationale Austauscherfahrungen zu machen." - Für diese Vision setzen sich die wichtigsten Akteure für internationalen Schüler- und Jugendaustausch in Deutschland ein. Gemeinsam arbeiten sie in der Initiative »Austausch macht Schule« zusammen, um Schul- und Schüleraustausch zu einem selbstverständlichen Teil des Bildungssystems in Deutschland zu machen.
 
 

What if 2020 isn´t cancelled? public sense Wünsche zum Jahresausklang

What if 2020 isn’t cancelled?
What if 2020 is the year we’ve been waiting for?
A year so uncomfortable, so painful, so scary, so raw — that it finally forces us to grow.
A year that screams so loud, finally awakening us from our ignorant slumber.
A year we finally accept the need for change.
Declare change. Work for change. Become the change. A year we finally band together, instead of
pushing each other further apart.

2020 isn’t cancelled, but rather
the most important year of them all.

Leslie Dwight/ on Instagram

Sicher haben Sie es auch so empfunden: 2020 "forces us to grow"...wir sind dankbar für ein arbeits- und auftragreiches 2020, in dem es jeden Tag mehr neue Kunden-Fragen als BeraterInnen-Antworten gab und man sich mit so sperrigen Grundlagen wie dem "Sozialdienstleister-Einsatzgesetz" und wöchentlich ändernden Rahmenbedingungen befassen musste.

Für die Lobby-Beratung war es ein ganz aussergewöhnliches Jahr: nie hatte der Satz mehr Bedeutung "Krisenzeiten sind die Stunden der Exekutiven". Unsere Kunden und wir haben-anders als die öffentliche Meinung das dieser Tage spiegelt- sehr gute Erfahrungen in diesem Jahr mit " der Exekutiven" gemacht: egal ob in Kommunalverwaltungen oder in Ministerien, fast überall wurde mit großem Einsatz nach flexiblen Lösungen gesucht und diese in aller Regel auch gefunden. Auch die Pandemie-Hilfsprogrammen und bei der Weitergewährung von öffentlichen wurde die Soziale Arbeit und öffentlichen Interessen sehr gut berücksichtigt.

Dies könnte sich im Laufe des kommenden Jahres ändern- der Schatten der leeren kommunalen und staatlichen Haushalte wirft sich schon auf 2021. Lobbyarbeit und gute Netzwerkbeziehungen werden wichtiger denn je!

Wir danken für die guten Kontakte und Netzwerke in diesem schwierigem Jahr und- trotz aller Verlagerung ins Virtuelle- für die vielen persönlichen Momente !


Beste Grüße,
C. Metke

Lobbyleitfaden für internationalen Jugendaustausch

In den letzten Jahren ist die Bedeutung internationaler Erfahrungen für junge Menschen enorm gestiegen. Um möglichst vielen jungen Menschen interkulturelle Erfahrungen zu ermöglichen, bedarf es einer guten und effektiven Lobbyarbeit für den internationalen Schüler- und Jugendaustausch, denn leider wird dieser von politischen Entscheidungsträgern noch zu oft als "Luxus-Aktivität" verkannt, statt dessen bildungs- und demokratiefördernden Potentiale in der Jugend- und Bildungspolitik zu stärken.

Christina Metke hat, im Auftrag der Robert Bosch Stiftung, für die Initiative „Austausch macht Schule“ einen Praxisleitfaden für die Lobbyarbeit erarbeitet. Sie zeigt darin auf, wie durch die Identifizierung von Adressaten, Aufbau eines Netzwerkes und der Erarbeitung von Botschaften auch kleine Organisationen positiven Einfluss nehmen können.

Der Praxisleitfaden kann hier heruntergeladen werden oder direkt bei s.koenig@public-sense.de bestellt werden.